Laufen und Leben mit C.

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Komm lass uns laufen gehen – die Sonne scheint und es ist schön, sagte Frippe zu Casimir.

Fein, murmelte Casimir und kuschelte sich in seinen Chariot.

Ich gehe gerne laufen. Das weiß jeder, der diesen Blog kennt. Ich meide Asphalt und ich liebe den Wald. Das reimt sich sogar. 

Die Berge liebe ich noch mehr, die sind aber eben nicht um die Ecke. Da ich natürlich gerne viel Zeit mit meinem „mini me“ verbringe, muss ich meine Aktivitäten etwas anpassen. 

Laufen kann man auch mit Kind. Dazu wollte ich was schreiben. Ich habe mir nämlich viele Gedanken über ein passendes Gefährt gemacht. Der Markt diesbezüglich ist jedoch recht übersichtlich. Und nicht grade billig, wenn man einen „SUV“ kaufen will. 

Ich schreibe nun über unser Gefährt. Dafür habe und werde ich keinen Cent erhalten, das nur mal so am Rande. Es soll aber dem Leser eine Idee dazu geben, wie das Laufen mit dem „Thule Chariot Sport 1“ so ist.

Das ist nämlich so ein „SUV“. Drei Luftreifen. Federung. Scheibenbremse. Windschnittig mit Mückennetz und Regenüberzug. Alles andere kann man im Netz nachlesen.

Man kann Skier drunter machen, ihn ans Rad hängen (dafür ist er ursprünglich konzipiert) und damit laufen. Ein normaler Buggy ist er übrigens auch wenn man die Standard-Reifen nutzt.

Hauptsächlich werde ich den Thule Chariot Sport 1 aber zum Laufen und Spazieren abseits asphaltierter Wege nutzen. Auf die bunten Single Trails kann man damit auch, dem Kleinen zuliebe wandere ich dann aber nur. Auch wenn die Federung recht komfortabel auf Wald- und Forstwegen ist, beim schnelleren Laufen auf ruppigem Gelände wird die Fracht schon durchgerüttelt.

Man kann den Sportwagen einfach zusammenklappen und die Reifen sind schnell abmontiert. Die gesamte Verarbeitung ist sehr gut. Die Sport-Variante hat zusätzlich zu der Scheibenbremse noch ein etwas besseres Belüftungssystem. Man kann die seitlichen Fenster öffnen, so dass nur noch der Fliegenschutz vorhanden ist. Das Ding ist so dicht, da fliegt nirgends eine Wespe rein, selbst wenn der Kleine mal ein Eis essen sollte.

Den ersten Einsatz hatte unser Chariot Sport 1 (die „1“ steht übrigens für einen Fahrgast, den Kinderwagen gibt’s auch für zwei Kinder gleichzeitig) in Holland am Meer. Dort waren wir durch und über Dünen, am Meer vorbei im tiefen Sand und durch seichtes Wasser spazieren. Es war grandios.

Und seither bin ich mit dem Flitzer auf den hiesigen Waldwegen unterwegs. Da es bei uns recht hügelig ist und man auch schnell auf einer einfachen Strecke von 10km knapp 300 Höhenmeter zusammen kriegen kann, kann es aber schon mal recht anspruchsvoll sein, den Chariot zu schieben. Auf gerader Strecke läuft er dafür fast von allein. Bergan muss der eigene Vortrieb stimmen. Manchmal muss man dann auch mal ein paar Meter gehen 😉 … Dafür rennen wir bergab um die Wetter (besser nicht loslassen!) …

Es macht nicht nur mir Spaß, sondern auch dem Sozius. Der schläft nämlich ganz gerne, wenn der Papa läuft. Anfangs guckt er noch schön die Bäume oder Windräder, spätestens nach einer halben Stunde ist er im Tiefschlaf.

Ich habe mir zusätzlich eine Jogging-Halterung für oben gekauft. Da ist das Getränk oder das Handy direkt greifbar. Unten ist eine zusätzliche Tasche mit Stauraum für Jacke, Wickelutensilien und Co. Die fasst vielleicht so 12 Liter. Im Wagen kann man zur Not auch was verstauen.

Die Federung kann man auf das Gewicht des Kindes einstellen. Der Regenschutz ist auch schnell montiert und selbst dann kommt noch genug Luft in den Wagen hinein. Eine „Liegeposition“ lässt das Kind in eine gute Schlafposition gleiten. Geht von außen mit einem Handgriff. Bis 34kgs Kind kann der Flitzer schleppen, ob ich das noch schieben kann, sei dahingestellt ✌.

Natürlich entfällt beim Laufen die typische Armbewegung mit Läuferdreieck, aber man wird mit der Zeit sicherer mit dem Gefährt und lenkt mal mit dem rechten, mal mit dem linken Arm. Und die Höhenmeter fühlen sich wie eine Bergbesteigung an, was gibt es also Besseres?!

Ich bin mit unserem Jogging-Kinderwagen super zufrieden und kann diesen auch wirklich weiterempfehlen. Der Anschaffungspreis ist hoch, Verarbeitung und Qualität stimmen aber. Man kann auch nach einem guten Gebrauchten schauen.

Ein weiterer Bonus ist, dass auch die Omas und Opas gerne mit dem schnittigen Flitzer ihre Runden drehen 😁👍.

 

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