SHS-Wandermarathon Britten-Perl

Ein Tag mit Freunden!

Wenn mal wieder ne Jungstour ins Haus steht kann man auch Wandern. Ja, WANDERN, nicht LAUFEN, letzteres wurde mir strengstens verboten! Da bot sich doch der SHS-Wandermarathon von Britten nach Perl an (mehr dazu hier).

42km mit 600HM die eher 46km mit 1000HM waren. Gesalzen mit einer Brise „30°C“ war das schon ne Hausnummer. Wandernd. Fünf Leute waren wir zu Beginn, einer wurde bei km 30 aus dem Rennen gefegt. Die Muskeln versagten und der Einmarsch ins Ziel wurde ihm verwährt. Die anderen Mitstreiter haben sich tapfer ins Ziel geschleppt. Ja geschleppt passt schon ganz gut, nur die 2 Ältesten der Runde haben die letzten Meter erhobenen Hauptes geschafft!

Es war alles sehr gut organisiert. Für 15€ im Frühbucher-Tarif waren der Bustransfer vom Ziel zum Start der Strecke, Verpflegung auf der Strecke und Eintritt in den Baumwipfelpfad und in die Villa Borg inkludiert. Das klingt nicht nur gut, das war es auch. Wir befanden und ausschließlich auf dem Premiumwanderweg Saar-Hunsrück-Steig. Pfade und Singletrails vom feinsten. Und das Wetter hat auch noch mitgespielt.

Wenn ich schon nicht Laufen darf, dann wenigstens die Fußmuskulatur mit den Luna Leadville Pacer stärken. Knapp 47km in flip*flops – ja das geht. Nochmal an all jene, die immer so „doof“ gucken, wenn man mit solch filigranem Schuhwerk an den Start geht: Erstens sind diese, mit Vibramsohle ausgestatteten Schluffen keine flip*flops. Die machen zum einen nicht dieses Geräusch nach welchem sie benannt sind, zum anderen haben die Lunas hinten ein Bändchen als Halterung und sitzen somit fest am Fuß. Zweitens kann man damit sogar Ultras laufen (man erkundige sich nach Tarahumara und Born to run) … mehr darüber unter Luna-Sandals. Diese Sandalen sind somit sogar zum Laufen geeignet und definitiv besser als irgendwelche N**e A*r fr** oder irgendwas mit F**m-Sohle.

So kam es also dazu dass ich die Strecke mit meinem Jungs in knapp 11 Stunden (inkl. Pausen und Baumwipfelpfad) gewandert bin. Es war eine Herausforderung langsam zu machen – aber über Dauer und Distanz ein gutes Training. Auch weil man das Wandern für die Berge trainieren sollte. Es sind nämlich andere Muskeln als beim Laufen involviert. Unterwegs haben wir auch den Bernd getroffen. Der war ganz gut unterwegs und hat es auf 8 Std. inkl. verlaufen gebracht. Wenn man bedenkt dass Bernd schon 75 Jahre verbucht hat, braucht man keine Angst vorm alt werden zu haben. Hut ab!

Dank der Lunas hab ich mir mit feuchtem Sand und dem ein oder anderen Stein auch Blasen unter den Füßen eingesammelt, aber bei mir ist das eher Abhärtung. Die Anderen sind ja auch nicht besser weggekommen.

Alles in Allem war das nun auch eine Ultra-Wanderung und ein wirklich toller Tag mit einem schönen Abschluss-Grillen! Ich biin stolz auf Euch!

Danke für Alles!

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