Hunsbuckel Trail – HuBuT – Premiere 2017

Am 20.08.2017 stand die Premiere des HuBuT ins Haus. Ein Lauf im Hunsrück, nicht allzu fern von der Heimat. 63km mit 1600m Anstieg standen auf dem Programm. Die Daten haben ganz gut gepasst.

Highlight Hängeseilbrücke Geierlay

Vorweg muss ich sagen dass ich nach gut 3 Wochen Laufabstinenz und dann 2 kurzen Einheiten vor dem Wettkampf selbst auch keine großen Erwartungen an meine Leistung hatte. Da ich eh für den Infernal aufbauen will ist ein solider langsamer Lauf eigentlich auch besser. Da es aber auf den ersten 20km stetig bergab ging, ließ sich eine höhere Anfangsgeschwindigkeit nicht vermeiden. Das Iso war nicht mein Geschmack, und irgendwie hatte mein Magen rebelliert, so dass ich während des gesamten Rennens keine feste Nahrung aufnehmen konnte. Ein Gel ging runter, das hatte die Sache aber verschlimmbessert. So ging mir dann auch nach 30km die Luft aus. Cola gab es leider erst ab km 45 oder so. Hinten raus wurde es also ziemlich zäh.

Das Ergebnis:

Dafür dass ich zwischen 6:30 und 8 Stunden anvisiert habe, bin ich mit 7:47 noch im Soll. Kein Muskelkater, keine Blasen und kein Sturz sind aber auch geil. Zum HuBut selbst: Ich war nach dem Lauf selbst schon platt und frustriert – das lag an meinem komischen Bauchgefühl – und so fand ich den Lauf erstmal Scheiße. Vor allem weil die 2te Hälfte gefühlt zu 80% über Asphalt, Radwege, durch Dörfer, über breite Waldautobahnen und Schotterwege führte. Hat sich so eingeprägt. Dachte mir zwischendurch „Die wollen den Lauf auf biegen und brechen auf über 60km bringen!“. Der erste Teil der Strecke war halt krass schön. Erstmal durch den Wald und auf Singletrails. Das wünscht man sich dann auch auf der ganzen Strecke … 😀 …

Nach dem Burger mit positiveren Gedanken 😉 …

Im Nachhinein war es vielleicht gar nicht so extrem, leider bleiben immer die letzten Kilometer gerne in Erinnerung. Und vielleicht hätte man tatsächlich noch etwas abkürzen können. Ich hasse Radwege! Es ist ein eher schneller Lauf, die Steigungen sind bis auf kleine Abschnitte sehr gut laufbar. Für Traileinsteiger und Ultraeinsteiger ein super Ding. Für mich persönlich (ich bin von den Bergen verwöhnt) war es etwas zu schnell und zu untechnisch. War trotzdem gut und sowas brauchen wir in der Region auch! Die Orga und die Markierungen waren auch top. Ebenso die Streckenposten und die lieben Helferlein! Tolle Arbeit, viele freundliche Gesichter!

Tipps für die VP’s: Cola schon ab km 30! Apfelsinen! Brot & Salami & Käse oder was Deftiges … nicht nur so Süßkrams.

Und habt ihr echt ein regionales Werbeprospekt von einem Lebensmitteldiscounter ins Startbeutelchen gepackt? 😀 … Die hasse ich ja schon im Briefkasten 😀 …

NACHTRAG: Bei den vielen lieben Bekannten Mitläufern war es echt ein cooles Meet & Greet! Besondere Glückwünsche an Jenny zum ersten Platz bei den Damen. @Oliver Lentz: Hammer durchgezogen!!! Mit dem Tempo musst du dir beim UTML keine Sorgen machen 😉 … @EliasFiasko (:-D) … das zu dem Thema „Ich lauf locker“ :-D…. geile Zeit 😀 … Eule und Christoph, souverän wie immer. Bis bald beim Sonut!? 😉

 

Mehr zum HuBuT gibts hier.

 

 

 

 

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